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Verena Bentele

9. Oktober 2015 Leben & Menschen

Man muss nicht sehen können, um zu siegen

Sie redet frei von der Leber weg und lässt sich über alles ausfragen. Die 33-jährige, von Geburt an blinde Ausnahmesportlerin Verena Bentele ist seit 2011 Mitglied des SV Zukunft, und reist in dieser und ihrer Funktion als Staatssekretärin und Behindertenbeauftragte der Bundesregierung durch die Lande.

Mit dem Programm ZAC (Zukunft als Chance) will sie den jungen Leuten in einer der Praxisklassen an der Mittelschule am Lodererplatz Selbstvertrauen und soziale Kompetenz vermitteln. Die Biathletin, die zahllose Gold-, Silber- und Bronzemedaillen bei den Paralympics und bei Weltmeisterschaften errang, sagt „ich bin eine von wenigen Menschen, die man alles fragen kann und die meistens eine Antwort gibt“. Sie macht den anwesenden sechs Schülerinnen und acht Schülern (einer ist krank) Mut, sie zu löchern. „Was ist los Mädels, wollt ihr mich nicht das Wichtigste fragen, wie ich das mache mit dem Einkaufen“, fragt siefröhlich. Und siehe da, die jungen Frauen lassen sich anstecken, trauen sich. Bentele räumt ein, dass sie Hilfe braucht, zum Beispiel, wenn sie ins Flugzeug steigt, oder neue Kleidung ersteht. Da sichert sie sich oftmals die Mitwirkung einer Stilberaterin. Sie hat ein elektronisches Farberkennungsgerät, das ihr sagt, welcher Couleur ihre Sachen im Schrank haben und macht den jungen Leuten deutlich, dass sie auch mit ihrer Sehbehinderung gut leben kann. Der Lohn: Sie steht da, wie aus dem Ei gepellt, alles, was sie trägt, passt zusammen und wer es nicht weiß kommt gar nicht auf die Idee, dass sie blind sein könnte. Verena Bentele ist bestens geeignet für die Aufgabe, das Selbstwertgefühl der jungen Leute zu steigern, denn sie meistert ihr Schicksal perfekt.

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